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Thomas Niedermayr - Hof Gandberg Bronner Bio 2016
Seinen reinsortigen Bronner, aus der gleichnamigen Piwi-Rebsorte, beschreibt Thomas Niedermayr selbst als „rassigen Typ“ und „eleganten Charmeur“, entstanden aus der „mineralischen Synthese“ zweier Weinberge. Der Wein ist geprägt von den tiefgründigen, lehmigen Böden der Eislöcher am Eppan Berg, die von Kalk und weißem Dolomitgestein geprägt sind, sowie von den kargen, sandigen Böden mit Gneis und Schiefer aus der Lage „Algund“ am Fuße der Texelgruppe.Die unterschiedlichen mineralischen Einflüsse in Kombination mit einem langen Feinhefelager geben dem Bronner besonders viel Schmelz und Geschmeidigkeit. Er duftet nach frischem Heu, Jasmin- und Kamille-Blüten. Am Gaumen öffnen sich Anklänge von Kräutertee, Bergamotte, Muskat und etwas Bienenwachs. Der Abgang ist salzig und angenehm würzig. Robert Frey vom vinocentral-Team, Januar 2019

Inhalt: 0.75 Liter (42,67 €* / 1 Liter)

32,00 €*
Thomas Niedermayr - Hof Gandberg Solaris Bio 2019
Bei der Rebsorte Solaris handelt es sich um eine pilzwiderstandsfähige Neuzüchtung – im Fachjargon „PIWI“ genannt –, die gerade im Bioweinbau den Pflanzenschutz massiv erleichtert. Bislang lassen hier jedoch oft noch die geschmacklichen Qualitäten der Weine etwas zu wünschen übrig. Das könnte aber vor allem daran liegen, dass es den Winzer*innen noch an der nötigen Erfahrung fehlt. Denn Thomas Niedermayr, dessen Vater schon PIWI-Sorten angepflanzt hat, beschäftigt sich somit seit etlichen Jahren damit, und hat sie zum Hauptthema seines Winzerschaffens erkoren. Er bringt hier Weine von herausragender Qualität hervor, die sich vor All-Stars wie Riesling, Chardonnay & Co. auf keinen Fall verstecken müssen.  Die Solaris-Stöcke gedeihen in den gesteinsreichen, vor allem von Kalk und weißem Dolomit geprägten Lagen Eppan Berg, Putschwan und Kalterer Höhe auf 500 bis 700 Metern über NN. Biologische Weinbergsarbeit, selektive Handlese und eine mehrstündige Maischestandzeit. Es folgte die spontane alkoholische und später auch eine natürliche malolaktische Gärung. Der fast zwölfmonatige Ausbau – größtenteils auf der Voll-, zuletzt auf der Feinhefe – erfolgte in Stahltanks und neutralen Holzfässern. Anschließend wurde der Wein ohne Schönung oder Filtration gefüllt und reifte noch für ein paar Jahre auf der Flasche – 2019 ist also derzeit der aktuellste Jahrgang.  Durch den naturbelassenen, langsamen Ausbau und die lange Reifezeit legt dieser Solaris einen überraschend ausdrucksvollen Charakter an den Tag: strahlendes Goldgelb. Im Bukett reifes gelbes Steinobst, weiße Johannis- und Stachelbeere, aber auch kalkig-rauchige Noten sowie Anklänge von Kräutern und Maiglöckchen.  Im Mund ist der Wein geschmeidig, mit milder, aber lebendiger Säure, zarten Tanninen und macht mit seiner feinen Mineralität durchaus Druck am Gaumen. Das Ganze wirkt frisch, leichtfüßig und dennoch dicht strukturiert und ausdrucksvoll. Kurzum: Der beste Solaris, der uns bislang begegnet ist – ein durch und durch seriöser und delikater Wein. Yook & Neser vom vinocentral-Team, November 2024

Inhalt: 0.75 Liter (33,20 €* / 1 Liter)

24,90 €*
Thomas Niedermayr - Hof Gandberg Sonnrain Bio 2017
Neu eingetroffen. Aktuelle Beschreibung folgt. Verkostungsnotiz des Jahrgangs 2016: Beginnt man, sich mit dem Thema Piwi-Rebsorten zu beschäftigen, fühlt man sich zunächst einmal in die Zukunftswelten eines Isaac Asimov oder Stanislaw Lem versetzt und nicht in die Bergwelt eines Luis Trenker. Namen wie UD. 30-080, VB Cal 6-04, Bronner oder Solaris gehören jedoch zu den pilzresistenten Rebsorten, die für organisch oder biodynamisch bewirtschaftete Weingüter von Bedeutung sind. Ihre in Jahrzehnten durch Kreuzungen herausgearbeiteten Eigenschaften machen sie widerstandsfähig oder sogar resistent gegen eine Vielzahl von Pilzerkrankungen, die die Reben befallen können.Ein Spezialist für diese Weine ist der junge Südtiroler Thomas Niedermayr vom Hof Gandberg. Bereits Mitte der 1980er-Jahre begann sein Vater, das Weingut biologisch zu bewirtschaften. Der Sohn geht diesen Weg weiter und erzeugt reine Naturweine unter dem Bioland-Siegel.Seine Cuvée aus Solaris, Muscaris und Fr.50/64 besticht mit einer fulminanten Aromen-Fülle im Glas. Grapefruit, Ananas und Zitruszesten, Haselnuss Muskatnuss, blumige Noten von Rosenwasser und Veilchen und ein leicht rauchiger Abklang nach Tiroler Speck und hefigem Germknödel. Füllig, mit guter Säurestruktur. Ein Wein zwischen ökologischer „Science Fiction“ und romantischem Bergsteiger Idyll. Robert Frey vom vinocentral-Team, November 2018    

Inhalt: 0.75 Liter (42,67 €* / 1 Liter)

32,00 €*
Thomas Niedermayr - Hof Gandberg Abendrot Bio 2016
Man kann, wie Thomas Niedermayr selbst, ins Schwärmen geraten, wenn man die Farbe des auf der Maische vergorenen, selten angebauten Souvignier Gris beschreiben soll. Bereits der Ton der Beeren changiert von Magenta, Rost und Kupfer bis hin zu Violett und Lila. Der fertige Wein besticht durch strahlendes Bernstein und Rotgold. Die Farbe eines besonderen Abendrots, wie es nur die klare Luft der Berge erschaffen kann.Am besten kühlt man den Wein nur ganz leicht und gibt ihn in einen Dekanter, damit er viel Zeit zum Atmen hat. So können sich die feinen Aromen von getrockneter Aprikose, Hutzelbirne und Dattel, die leicht harzigen Anklänge und der Duft nach weißem Tee, frischem Tannengrün und altem Eichenholz optimal entfalten. – Ein Orange Wine im besten Sinne, oder besser: für alle Sinne! Und dennoch weit entfernt von Mode und Mainstream!  Robert Frey vom vinocentral-Team, Januar 2019

Inhalt: 0.75 Liter (61,33 €* / 1 Liter)

46,00 €*
Thomas Niedermayr - Hof Gandberg T.N. 76 Weißburgunder Bio 2017
Es sind wohl nostalgische Gründe und der Respekt vor einer Jahrzehnte langen Tradition, die Thomas Niedermayr die einzige Nicht-Piwi-Sorte des Weingutes, den Weißburgunder, behalten lässt. Vor über vierzig Jahren hat sein Vater die jetzt knorrigen, alten Reben gepflanzt und in der heute unüblichen „Hochstammerziehung“ erzogen. Der Ertrag in dem ohnehin schon alten Weinberg wird vor der Lese reduziert, um den Extrakt der übrigen Trauben zu konzentrieren. Ein Teil davon wird zwei Tage auf der Maische vergoren. Die Spontangärung findet zu einer Hälfte im Holzfass und zur anderen im Stahltank statt. 22 Monate wird der Wein auf der Hefe belassen, um schließlich ungeschönt und unfiltriert auf die Flasche zu kommen. Das Ergebnis ist ein Wein im klassischen Burgunder Stil voll Seidigkeit und Eleganz. Er lässt die Aromen von Birne, Weinbergspfirsisch, Holunderblüte und Kakaobutter erkennen. Leichte Gerbstoffe und kräutrige, nussige Noten bilden den Abgang. Robert Frey vom vinocentral-Team, Januar 2019

Inhalt: 0.75 Liter (46,53 €* / 1 Liter)

34,90 €*
Thomas Niedermayr - Hof Gandberg Souvignier Gris Bio 2021
Die Veränderungen des Klimas schreiten massiv voran und stellen mehr und mehr auch den Weinbau vor Probleme. Gerade im biologischen Anbau, dem beim Pflanzenschutz nur sehr eingeschränkte Möglichkeiten zur Verfügung stehen. Sogenannte pilzwiderstandsfähige Rebsorten – kurz PIWIs – können hier ein Lösungsansatz sein. Dabei handelt es sich um gezielte Neuzüchtungen, die zwar nicht vollkommen gegen Pilzbefall gewappnet sind, aber sich zumindest mit deutlich weniger Pflanzenschutzmaßnahmen dagegen behaupten können. Auch in Deutschland experimentieren immer mehr Winzer*innen damit. Wirklich überzeugende Weine gelingen ihnen dabei bislang aber eher selten. Manche Expert*innen vermuten, dass es einfach an der Erfahrung im An- und vor allem Ausbau fehlt. Andere wiederum hegen Zweifel am grundsätzlichen Potenzial dieser Rebsorten. Für Thomas Niedermayr, der mit seiner Familie in Eppan an der Südtiroler Weinstraße Weinbau betreibt, steht dieses Potenzial hingegen außer Frage. Deshalb setzt er längst überwiegend auf PIWI-Sorten wie den Souvignier Gris – und das auf äußerst überzeugende Weise. Souvignier Gris ist eine Kreuzung aus den Rebsorten Seyval Blanc und Zähringer. Sie zeigt hohe Resistenz gegen echten und falschen Mehltau sowie Botrytis. Familie Niedermayr hat die Sorte 2016 in der Gemeinde Eppan auf 270 bis 400 m über NN gepflanzt. Die tiefgründigen Böden hier sind von Lehm und Kalk geprägt – mit einem hohen Anteil an weißem Dolomit-Gestein. Nach selektiver Handlese wurden die Trauben schonend entrappt und gepresst. Spontangärung und zwölfmonatiges Hefelager, teils im neutralen Eichenfass, teils im Edelstahltank. Keine Schönung oder Filtration. Der goldgelbe Wein zeigt ein feines Bukett mit gelbfruchtigen Aromen wie Pfirsich, untermalt von kräutrigen und floralen Noten, aber auch dezent rauchigen und jodigen Anklängen. Am Gaumen setzt sich die Frucht schön fort, getragen von einer frischen Säure und einem erdig-mineralischen Kern. Alles sehr geschmeidig, feinwürzig und klar. Eine dezent herbe Note im Finish sorgt für zusätzliche Frische. So darf die PIWI-Zukunft gerne kommen! Es lohnt sich in jedem Fall, dem Wein zu Entfaltung vorab etwas Luft zu gönnen. Sein volles Potenzial zeigt er übrigens als Speisebegleiter zur feinen Küche mit Gemüse, Fisch oder Geflügel im Zentrum, aber natürlich auch zu den bodenständigen Gerichten seiner Heimat wie Kasnocken mit Speck-Krautsalat oder Stockfischgröstl. Yook & Neser vom vinocentral-Team, September 2023

Inhalt: 0.75 Liter (33,20 €* / 1 Liter)

24,90 €*
Thomas Niedermayr - Hof Gandberg Gandfels Bio 2019
Über 30 Jahre lang hat Rudi, der Vater von Thomas Niedermayr, verschiedene rote PIWI-Sorten, also pilzwiderstandsfähige Neuzüchtungen, gesammelt und selektioniert. Sie stehen im gemischten Satz in einer Parzelle mit lehmigem, kalkreichem und tiefgründigem Boden mit einem hohen Anteil an weißem Dolomitgestein am Berg Eppan, nahe vom Hof Gandberg, auf rund 520 Metern über NHN. Um welche Rebsorten es sich handelt, lässt sich heute gar nicht mehr zuordnen.Die Trauben wurden alle am selben Tag von Hand gelesen, teilweise entrappt, spontanvergoren und nach 14 Tagen abgepresst. Der Ausbau erfolgte im neutralen Holzfass und im Edelstahltank über 31 Monate. Anschließend wurde der Wein ohne Schönung oder Filtration gefüllt.  Im charaktervollen Bukett finden sich rote Früchte, vor allem Sauerkirsche, aber auch Anklänge von Lakritz und Chinotto, der sizilianischen Bitterorangen-Limonade.Im Mund präsentiert sich Niedermayrs Gandfels mit kühler Saftigkeit, vielschichtigen dunkelbeerigen Aromen, würzig und auf angenehme Weise eigenwillig. Die Gerbstoffe sind verhältnismäßig zahm, die feine Säurestruktur sorgt für Spannung und Frische. Ein echter Charakterkopf aus Südtirol mit Charme und delikatem Witz. Yook & Neser vom vinocentral-Team, Februar 2024

Inhalt: 0.75 Liter (45,33 €* / 1 Liter)

34,00 €*
Compagni italiani | 3er-Weinbox für lange Herbstabende
Der Wechsel der Jahreszeiten ist eingeläutet. Wer morgens mit dem Fahrrad fährt, sucht hektisch die Handschuhe; nach der Arbeit draußen sitzen wird zunehmend ungemütlicher. Um so schöner ist es, in der Küche zu stehen und ein wärmendes Essen zuzubereiten. Gute Gesellschaft leisten dabei diese drei Compagni italiani. Unsere Vorschläge für immer früher hereinbrechende Herbstabende: Ein einladender Spoleto Trebium von Antonelli aus Umbrien zu einem cremigen Pilzrisotto mit Maronen. Ein feinwürziger Souvignier Gris aus den Südtiroler Bergen zu deftigen Kasnocken. Und wenn’s draußen in Strömen gießt: Ein roter Pottarello von Agri Segretum zu einem herzhaften Wildragout. Mit unserer 3er-Weinbox Compagni italiani seid Ihr kulinarisch gegen den November-Blues gewappnet. – Am besten, Ihr ladet dazu gleich noch ein paar Freund*innen ein! Die Weinbox enthält: Spoleto Trebium DOC bio 2021 Antonelli, Umbrien weiß 0,75l Opulentes Bukett, geradlinig und präzise am Gaumen mit feiner mineralischer Note.Zum Rezeptvorschlag geht es hier: Cremiges Pilzrisotto mit Maronen nach Russell NormanT.N. 16 Souvignier Gris Mitterberg IGT bio 2021 Thomas Niedermayr, Südtirol weiß 0,75lFeines Bukett, schöne Frucht, frische Säure und ein erdig-mineralischer Kern.Zum Rezeptvorschlag geht es hier: Südtiroler Kasnocken Pottarello Todi DOC bio 2018, Agri Segretum, Umbrien rot 0,75lJung und frisch, aber bereits sehr zugänglich. Feinheit und Finesse mit einer gewissen Kraft im Hintergrund, herb-frische Note im Finish.Zum Rezeptvorschlag geht es hier: Rehkeule mit Johannisbeer-Gelee Zu dieser Weinbox ist zurzeit kein Livestream geplant.Dafür gibt es die passenden Rezepte bei uns im vinocentral-Blog.

Inhalt: 2.25 Liter (25,20 €* / 1 Liter)

56,70 €*

Der Natur freien Lauf lassen – Vom Südtiroler Biopionier zum Naturwein-Winzer

Rudolf Niedermayr gehört in Südtirol zu den Bio-Winzern der allerersten Stunden. Auf seinem Hof Gandberg oberhalb von Eppan bewirtschaftet er seine Weinberge, Obstwiesen und Gemüsebeete schon seit Mitte der 1980er-Jahren biologisch. Wenig später trat er als einer der Ersten dem Bioland-Verband bei. 

Sohn Thomas, der 2012 den Betrieb federführend übernahm, geht noch einen Schritt weiter: Die Kraft der Natur, die er überall in den blühenden Rebgärten spürt, will er auch im Keller walten lassen. Deshalb begann er, die Kellertechnik so weit wie möglich zu reduzieren und die Weine spontan vergären zu lassen. „Der spannendste Moment im Werdegang des Weins ist, wenn die Trauben in den Keller gebracht werden und ich darauf warte, dass sie auf natürliche Art und Weise – ganz ohne Einsatz zusätzlicher Mittel – zu blubbern anfangen. Das bedeutet, dass die Gärung begonnen hat.“ Dies kann wenige Stunden oder bis zu zehn Tage dauern. 

So entstehen jährlich rund 30.000 Flaschen Naturwein, die vom charakteristischen Kleinklima der Eislöcher am Gandberg geprägt sind. In dem unter Naturschutz stehenden Biotop am ansonsten sonnigen Hang sammelt sich kalte Luft, sodass an dieser Stelle selbst im Sommer die Temperaturen nur zwischen 0 und 9 °C liegen. Die Weine sind geprägt von beeindruckender Frische und Lebendigkeit, wie sie im heißen Etschtal selten zu finden sind.

Vorreiter im PIWI-Anbau

Für Familie Niedermayr, die nach wie vor den Hof gemeinsam bewirtschaftet, bedeutet Natur die höchste Form von Qualität. Wer so konsequent auf Mutter Erde setzt, sucht nach Mitteln, auch die ärgsten Feinde der Rebpflanze natürlich zu bekämpfen. Deshalb ist Vater Rudolf nicht allein Biopionier, sondern ebenfalls Vorreiter im Anbau von pilzwiderstandsfähigen Reben, den sogenannten PIWIs. 

Diese werden seit Jahrzehnten in den Rebschulen auf kontrollierte natürliche Weise gezüchtet, um den weitverbreiteten Rebkrankheiten, Falscher und Echter Mehltau, etwas entgegenzusetzen. Ihr Anbau ist die beste Möglichkeit, um weitestgehend auf Pflanzenschutzmittel verzichten zu können. Man baut vielmehr auf die pflanzeneigene Widerstandskraft der amerikanischen Wildreben, indem sie mit europäischen Kulturreben gekreuzt werden. Dabei geht es nicht um gentechnische Veränderungen, sondern um die Kreuzung verschiedenen Vater- und Mutterreben nach natürlichen Maßstäben!

PIWI-Weine entdecken

Heute gibt es rund 30 PIWI-Sorten. Auf den bis zu 530 Meter hoch gelegenen Rebflächen der Niedermayrs wachsen die weißen Trauben Solaris, Bronner, Souvignier Gris und Muscaris sowie die roten Cabernet Cantor und Cabernet Cortis. Aber auch PIWI-Sorten, die Rudolf selbst in mühevoller, langwieriger Arbeit im Weinberg gezüchtet hat. Sohn Thomas ist begeistert davon, wie sich die PIWI-Reben auf natürliche Art gegen die Pilzkrankheiten behaupten. Denn auch die PIWIs werden bei feucht-warmer Witterung vom Mehltau befallen. Während aber die Ernte klassischer Rebsorten dabei total vernichtet werden kann, hungert die PIWI-Pflanze den Pilz einfach aus, indem sie der befallenen Stelle die Nährstoffe entzieht. Der Pilz kann sich nicht weiter ausbreiten und stirbt ab. Zurück bleibt eine kleine Narbe, der Rest ist unbeschadet. „Wir spannen die Natur eigentlich für unsere Arbeit ein, aber so, dass zum Schluss für alle ein Mehrwert herausschaut. Es ist ein Geben und ein Nehmen“, beschreibt Rudolf das Prinzip ihrer Arbeit.

Für viele Wein-Liebhaber*innen sind PIWI-Weine immer noch Neuland. Hier bietet sich eine wunderbare Gelegenheit, sie kennen und schätzen zu lernen. Vor allem aber versprechen die Weine lebendiges Trinkvergnügen!