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Vazisubani Estate Kisi Estate Collection 2021
Für diesen Wein der Vazisubani Estate Collection wird die Rebsorte Kisi zu 100 % reinsortig gekeltert. Die autochthonen Sorte ist frühreifend, aber nicht sehr ertragreich und wurde deshalb zu Zeiten der Sowjet-Herrschaft fast nicht mehr angebaut. Heute wird die weiße Traube wieder vermehrt gepflanzt und sowohl traditionell in Quevri oder wie hier modern im Edelstahl ausgebaut. Der erste Eindruck im Glas ist ein vollwürziger, fast hopfiger Wein. Nur dezent im Hintergrund macht sich das Aroma von gelbem Pfirsich und reifer Quitte bemerkbar. Der erste Schluck ist überraschend weich und mild. Eine gelbe Steinobst-Frucht wird gepaart mit süßem Tabak, gerösteter Haselnuss und buttrigem Mürbeteig. Die prägnante Säure im Abgang bringt alles in Harmonie und macht den Mund frisch. Nur gut, dass sich der Name für mitteleuropäische Ohren nicht ganz so fremd anhört wie die anderen autochthonen georgischen Rebsorten. Leicht zu merken, leicht zu trinken dieser Kisi. Robert Frey vom vinocentral-Team, Mai 2024

Inhalt: 0.75 Liter (22,00 €* / 1 Liter)

16,50 €*
Vazisubani Estate Qvevri Saperavi 2021
Sechs bis acht Monate gären und reifen die roten Saperavi-Trauben in den traditionellen Quevri, den berühmten georgischen Ton-Amphoren, die in den Boden eingelassen sind. Hier entwickelt sich die satte, tiefe und fast undurchdringliche rubinrote Farbe, die eine leichte Trübung behält, da der Wein unfiltriert in die Flasche gefüllt wird.  Der Wein duftet nach Brombeeren, eingeweckten Kirschen und Schattenmorellen, gebettet auf Noten von Kakaobutter und dunklem Biskuit. Pflaumen Kompott und Cassis, Räucherspeck und schwarze Oliven vervollständigen das dunkle Aromen-Spektrum. Am Gaumen saftige, weiche Tannine, die trotz des jungen Alters des Weines nicht mehr allzu „grün hinter den Ohren“ sind. Fast wird man verführt, sie zu kauen, wie das säuerliche Fruchtfleisch einer reifen Kirsche. Der Eindruck von dunkler, fleischiger Kirsche bleibt bis zum Finale erhalten, die seidigen Tannine werden durch eine frische Säure sogar noch darüber hinweg getragen. Ein Paradebeispiel dafür, was ein noch junger Quevri-Wein schon so alles kann. Robert Frey vom vinocentral-Team, Mai 2024

Inhalt: 0.75 Liter (25,00 €* / 1 Liter)

18,75 €*
Vazisubani Estate 9 Bunches 2022
Mit dem 9 Bunches zeigt Vazisubani Estate, dass es sich bestens auf moderne Weißwein-Interpretationen versteht, auch wenn andere Weine des georgischen Weinguts nach der 8.000 Jahre alten Weinbautradition in Quevris produziert werden. Die Cuvée aus vier autochthonen Rebsorten besteht aus 40 Prozent Kisi; 25 Prozent Mtsvane [sprich: Mizwane], 20 Prozent Khikhvi [Kichvi] und 15 Prozent Rkatsiteli [sprich: Kazitelli] und wurde nach europäischer Methode im Edelstahltank ausgebaut. Der goldgelbe Wein besticht durch den Duft von frischen Wiesenkräutern, Heu und Stroh. Das Bukett wird begleitet von süßen Jasminblüten und der Bergamotte eines Earl Grey Tees.Am Gaumen werden die Aromen von Zitrusschalen und Zesten sowie einer herben Grapefruit von einem straffen Säuregerüst getragen. Die milden Frucht-Aromen des Anfangs wechselt über zu würzigen Kräuter-Noten. Im Finale dann eine gewisse Salzigkeit, die Lust macht auf den nächsten Schluck. Neunfach gebündelter Geschmack in einer Flasche! Robert Frey vom vinocentral-Team, Mai 2024

Inhalt: 0.75 Liter (20,67 €* / 1 Liter)

15,50 €*
3er-Weinpaket Qvevri meets European Style zum vinocentral-Livestream 3 Gläser: Weinland Georgien
Die Georgier gelten als Erfinder des Weins. Über 8.000 Jahre ist es her, dass die Menschen in dem kleinen Land am Kaukasus damit begannen, Trauben zu vergären. Dafür wurden die Früchte samt Stielen und Beerenhäuten in riesige, im Boden eingelassene Tonamphoren, die sogenannten Qvevris, gefüllt. Dort gärte und reifte der Wein dann komplett „auf der Schale“. 
In der internationalen Weinwelt ist der Qvevri-Wein heute Kult. Besonders der Ausbau weißer Trauben auf der Maische als sogenannter Orange Wine hat in Süd- und Westeuropa viele Nachahmer*innen gefunden. Das georgische Original heißt Amber Wine, was sich vom englischen Wort für Bernstein herleitet.
Während früher jede Familie ihren eigenen Wein im Qvevri zubereitete, gibt es heute in Georgien eine gut ausgebildete, junge Winzergeneration, die das Weinmachen professionell betreibt. Viele konnten Erfahrungen im Ausland sammeln und wenden auch moderne, europäische Ausbauverfahren an. Gleichzeitig haben sie die alte Methode wiederentdeckt und auf hohem Qualitätsniveau weiterentwickelt. Die Vielfalt an Stilen macht das Weinland Georgien spannender denn je. Drei markante Beispiele könnt Ihr mit unserem Weinpaket „Qvevri meets European Style“ und dem dazugehörigen vinocentral-Livestream 3 Gläser kennenlernen: Qvevri Saperavi 2021, Vazisubani Estate 0,75lSaperavi ist die wichtigste rote Leitrebsorten Georgiens. Sie ist eine der wenigen Trauben weltweit, bei der auch das Fruchtfleisch rot ist. Das gibt diesem Wein aus dem Qvevri eine satte, fast undurchdringliche rubinrote Farbe – und ein kirschiges Aroma mit viel Saft und Zug. Rkatsiteli Vardo Dry Amber Wine 2021, Andrias Gvino 0,75lAuch aus dem Qvevri stammt der Rkatsiteli Vardo. Er wurde aus Vardisperi, einer Spielart der weißen Leitrebsorte Rkatsiteli [gesprochen Kazitelli] gekeltert. Die Trauben haben eine rosa Beerenhaut und verfügen über sanftere Tannine. Ein schöner Einstieg in die Welt des Amber Wines. Kisi Estate Collection 2021, Vazisubani Estate 0,75lDritter im Bunde ist ein Kisi, der nach europäischer Methode im Edelstahl ausgebaut wurde. Bis vor wenigen Jahren war die weiße Rebsorte fast ausgestorben. Dann wurde sie wiederentdeckt und begeistert heute durch aromatische, frische Weine. Leicht zu merken, leicht zu trinken: Easy Kisi! vinocentral-Livestream 3 Gläser: Weinland GeorgienMit Michael Bode-Böckenhauer & Robert Frey Mit einem Klick zum LivestreamHinweis: Nach der Live-Ausstrahlung können alle Livestreams weiterhin in unserer Mediathek abgerufen werden. Vorbereitung für das Tasting
Weine aus dem Qvevri sind keine Terrassen-Weine, sondern werden gemacht, um ein Essen zu begleiten. In Georgien sind sie fester Bestandteil einer jeden Supra, der traditionellen Festtagstafel. Die Weine können es locker mit kräftigen Gewürzen wie Koriander, Ringelblume, Schabzigerklee, Chili und Knoblauch aufnehmen. 
Während des Tastings sollte zu den beiden Qvevri-Weinen daher zumindest ein Stück deftige Wurst oder kräftiger Käse gereicht werden. Der Kisi hingegen harmoniert mit Sushi, Geflügel aber auch mit Obstsalat. TemperaturKisi und Vardo sollten im Kühlschrank aufbewahrt werden, der Saperavi hat am besten Raumtemperatur ( 19 °C). Die beiden Weine aus dem Qvevri möglichst eine Stunde vor Genuss karaffieren.

Inhalt: 2.25 Liter (25,44 €* / 1 Liter)

57,25 €*
3er-Weinpaket Uralte Rebsorten. Neue Töne zum vinocentral-Livestream 3 Gläser: Junges Georgien
Georgien blickt auf rund 8.000 Jahre Weinbautradition zurück – und schreibt sie zugleich neu. Die ursprüngliche Methode der Weinbereitung im Qvevri – einer im Boden eingelassenen Tonamphore – wird bis heute gepflegt. Zugleich entwickelt sich die Szene dynamisch weiter: Tiflis gilt als eine der Städte mit der höchsten Weinbar-Dichte weltweit und steht exemplarisch für den Wandel. Besonders beeindruckend ist die Vielfalt von über 500 autochthonen Rebsorten – in einem Land, das flächenmäßig kaum größer als Bayern ist. Viele Weingüter entstanden erst nach dem Ende der Sowjetzeit und sind offen für neue Wege. Die junge, gut ausgebildete Winzergeneration verbindet altes Wissen mit modernen Ideen – und bringt mit Energie, Neugier und klarem Anspruch georgische Weine auf die internationale Bühne. Drei spannende Beispiele lassen sich mit unserem Weinpaket „Uralte Rebsorten. Neue Töne“ und dem dazugehörigen vinocentral-Livestream 3 Gläser entdecken. Tako Dry Amber Wine 2023, Andrias Gvino 0,75l Gemischter Satz aus den vier weißen Rebsorten Kisi, Khikhvi, Mtsvane und Rkatsiteli, die gemeinsam in einer Parzelle wachsen. Nach zwei Tagen Maischestandzeit reifte der Wein für ein Jahr im Qvevri – elegant, feinwürzig und charmant.. 9 Bunches 2022, Vazisubani Estate 0,75l Aus denselben vier Rebsorten entstand diese Weißweincuvée, die im europäischen Stil im Edelstahltank ausgebaut wurde. Ausdrucksstark, frisch und mit klarer Frucht. Nika Qvevri Red Dry 2022, Anapea Village 0,75l Der rote NIKA wird nach traditioneller kachetischer Methode hergestellt – ein eigenständiger Wein aus 14 autochthonen Rebsorten, von denen viele selten oder beinahe vergessen sind. Ein echtes Unikat. vinocentral-Livestream 3 Gläser: Junges GeorgienMit Robert Frey & Janne Böckenhauer Mit einem Klick zum Livestream Hinweis: Die Teilnahme am Livestream ist kostenfrei und ohne Anmeldung möglich. Nach der Live-Ausstrahlung können alle Videos weiterhin in unserer Mediathek abgerufen werden. Vorbereitung für das TastingWeine aus dem Qvevri sind keine Terrassen-Weine, sondern werden gemacht, um ein Essen zu begleiten. In Georgien sind sie fester Bestandteil einer jeden Supra, der traditionellen Festtagstafel. Die Weine können es locker mit kräftigen Gewürzen wie Koriander, Ringelblume, Schabzigerklee, Chili und Knoblauch aufnehmen.Während des Tastings sollte zu den beiden Qvevri-Weinen daher zumindest ein Stück deftige Wurst oder kräftiger Käse gereicht werden. Der 9 Bunches hingegen harmoniert mit milderem Käse, Meeresfrüchten oder asiatischen Speisen. TemperaturAlle drei Weine sollten im Kühlschrank aufbewahrt werden. Die beiden Weine aus dem Qvevri möglichst eine Stunde vor Genuss karaffieren.  

Inhalt: 2.25 Liter (26,44 €* / 1 Liter)

59,50 €*

Das Original: Naturwein aus Georgien

In den Weingärten arbeiten, die Vegetation beobachten, Trauben lesen, sortieren, Tonamphoren säubern und darin Wein machen – seit seinem dritten Lebensjahr hat George Wolski diese Tätigkeiten begleitet. 1984 gründete sein Großvater in dem kleinen, im Iori-Tal gelegenen Dorf Khashmi, 35 km östlich der georgischen Hauptstadt Tiflis, das eigene Familienweingut Château Khashmi. Seither wirken die Generationen dort zusammen. Zunächst Alexander Wolski mit Sohn und Enkel, heute George mit seinem eigenen Sohn Andria, dem er seit 2018 auch den Namen des Weinguts gewidmet hat. Ob jener bereits als Kleinkind die Trauben stampfte wie auf den Etiketten von Andrias Gvino abgebildet, sei mal dahingestellt, es ist aber Ausdruck der tiefen Verbundenheit von Wein-Handwerk und Familie. Auch der heute achtjährige Andria ist, wenn es die Schule zulässt, immer dabei. Nur wenn George Wolski nach Paris, New York oder Berlin reist, um seine Weine auf der angesagten Naturweinmesse Raw zu präsentieren, muss er zu Hause bleiben.
Wir hatten das Glück Vater und Sohn beim Speed-Tasting in Tsinandali auf Einladung der National Wine Agency gemeinsam kennenzulernen und waren von ihrer Ernsthaftigkeit, ihrer Passion und den daraus resultierenden Weinen auf Anhieb begeistert! Es sind Weine, die aufhorchen lassen und in Erinnerung bleiben.

Von Khashmi in die Welt

Seit George Wolski 2016 die Leitung im Weingut übernahm, wird der Wein kommerziell vertrieben, zunächst nur in Georgien, seit seinem Erfolg in der Naturwein-Szene auch international. Die Mengen sind dabei immer noch überschaubar: Zum einen bewirtschaftet die Familie nur sieben Hektar, zum anderen ist der Export in die USA, nach Israel, Dänemark – und seit Kurzem auch nach Deutschland – enorm aufwendig. Allein das Paket mit den Probeflaschen brauchte zwei Monate, bis es bei uns im vinocentral ankam. Obwohl es unterwegs viel Hilfsbereitschaft erfuhr, war die Reise von Irrungen und Wirrungen begleitet. – Der Aufwand hat sich gelohnt: Auch 4.000 Kilometer von der gastfreundlichen Atmosphäre ihrer Heimat Kachetien entfernt, beeindrucken die Weine durch ihre Ausdruckskraft und Frische, von der manch ein*e europäische*r Naturweinwinzer*in nur träumen kann. 

Seltene Rebsorten – 100 % natürlich

In den fünfzehn Parzellen von Andrias Gvino in ausgesuchten Lagen unterschiedlicher georgischer Anbaugebiete wachsen besonders seltene Rebsorten, darunter die weißen Rkatsiteli Vardisferi [sprich: Kazitelli Vardisferi], Khikhvi [Kichvi], Chinuri [Tschinuri], Goruli Mtsvane [Goruli Mizwane] und Krakhuna [Krachuna] sowie die rote, westgeorgische Rebsorte Ozchanuri Sapere [Oschanuri Sapere]. 
Als Mitglied der Natural Wine Association arbeitet George Wolski streng nach ökologischen Richtlinien. Die Weine sind jedoch nicht mit einem europäischen Bio-Label zertifiziert.
Im Keller orientiert sich der umtriebige Winzer an der alten georgischen Tradition: Alle Weine werden in großen, eiförmigen Tonamphoren [georgisch: Qvevri] ausgebaut, die tief in den Boden eingelassen sind. Die Weinbereitung erfolgt unter Einhaltung höchster Hygiene- und Qualitätsansprüche. Denn nur so, kann auf jegliche Zusätze verzichtet werden.
Um ausschließlich gesundes und voll ausgereiftes Traubenmaterial zu verarbeiten, werden die Trauben nach der Handlese noch einmal gründlich selektiert. Die leicht angedrückten Beeren vergären zusammen mit Schalen, Kernen und Stielen. Während der Gärung wird der Trester alle drei Stunden aufgerührt, um Austrocknung und Oxidation der nach oben steigenden Beerenhäute, des sogenannten Tresterhuts, zu verhindern und den Gärsaft abzukühlen. Diese, Remontage genannte Methode, forciert die Extraktion der Farb- und Gerbstoffe und verleiht den Weinen eine ausgeprägte Aromatik. Anschließend reift der Wein noch mindestens ein Jahr bei konstanten Temperaturen in den hermetisch verschlossenen Qvevris. Zur Füllung werden die Weine weder filtriert oder geklärt noch erhalten sie eine Schwefelgabe. Es handelt sich also um echte Naturweine.

Qvevri-Wein ist nicht gleich Qvevri-Wein

Der Ausbau in den Qvevris variiert je nach Region. Während im östlichen Kachetien alle Trauben samt Schalen, Kernen und Stielen vergären und der Wein anschließend noch bis zu sechs Monaten auf dem Trester [georgisch: Chacha] reift, werden im westlich gelegenen Imeretien nur 2,5 bis drei Prozent Trester dem Most zugefügt und schon nach einem Monat wieder entfernt. In Zentral-Georgien sind es wiederum fünf bis zehn Prozent Trester, die dafür schon nach zwei Wochen vom Most getrennt werden. Wie unterschiedlich sich das auf den Wein auswirkt, zeigt Andrias Gvino. George Wolskis Spezialität ist es, mit den regionalen Ausbaumethoden „zu spielen“. Wer sich dem georgischen Qvevri-Wein nähern möchte, kann hier von light bis expressiv alles probieren!