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Heinrich Weisze Freyheit Bio 2017
Der Hauptbestandteil von Heinrich Weisze Freyheit ist mit 97 % der Weißburgunder, doch der geringe Anteil an Muskat Ottonel wirkt wie ein Zünglein an der Waage und macht daraus eine charakterstarke und spannungsreiche Cuvée. Wie mit der Pinzette auf ein Drei-Sterne-Gericht gegeben finden sich hier durch die Zugabe der Aroma-Traube Nuancen von Akazienhonig, Hagebuttenmark, Kakifrucht und weißer Klosterbeere. Nur leicht umrahmt wird diese Gelbfrucht von einer kräutrigen Frische, die an eine gemähte Wiese und grünes Unterholz erinnert. Wie kleine Kieselsteine im Mund wirken sich die kalk- und schieferhaltigen Böden des Leithabergs aus. Mineralisch, schlank und spartanisch der Abklang, um danach gaumenfüllend, saftig, belebend stehen zu bleiben. Die kleine Abweichung von den 100 Prozent bewirkt hier eine große Veränderung im Aromenspiel. Robert Frey vom vinocentral-Team, April 2020

Inhalt: 0.75 Liter (30,67 €* / 1 Liter)

23,00 €*
Heinrich Neuburger Freyheit Bio 2017
Ein Wein wie ein Hefeweizen oder ein naturtrüber Äppler? – Klingt merkwürdig, aber überrascht nicht, wenn man die Stilistik der Freyheit-Weine von Gernot und Heike Heinrich kennt. So bringt auch der 2017 Neuburger Freyheit alle Eigenschaften eines Naturweins wie Hefigkeit, Naturtrübe und Mostigkeit mit sich. Belebend saftig, frisch durch Noten von Quitte, Mirabelle und unreifem Apfel. Gepaart mit den Aromen von Hopfen, Wildkräutern, Zitruszesten und Yuzu. Körperreich, geschmeidig und schmelzig am Gaumen, wird man immer wieder aufs Neue erfrischt durch eine fast perlende Säure. Leicht und unprätentiös, aber nie beliebig und nichtssagend. Robert Frey vom vinocentral-Team, April 2020

Inhalt: 0.75 Liter (25,33 €* / 1 Liter)

19,00 €*
Heinrich Graue Freyheit Bio 2022
Neu eingetroffen. Aktuelle Beschreibung folgt.   Verkostungsnotiz des Jahrgangs 2017: Zwei Wochen Maischestandzeit extrahieren aus der Schale des Weißburgunders, Grauburgunders und des Chardonnays die Farbpigmente und machen aus einem eigentlichen Weißwein einen Rosé. Messing- bis kupferfarben schimmert die Cuvée im Glas. Die Graue Freiheit 2017 von Heike und Gernot Heinrich lässt sich auch sensorisch schwer einordnen, sie springt zwischen mineralischem Weißwein und einem jungen, leichten Roten, wie beispielsweise einem Spätburgunder oder Vernatsch, hin und her. Neben saftig saurer Fruchtigkeit von Weißer Johannisbeere, Cranberrys oder Sauerkirsche finden sich würzige, erdige Aromen von schwarzem Tee, Rübensirup und Lebkuchengewürz. Der Mund wird vom ersten Schluck mit einer lebendigen Säure, leichten Gerbstoffen und einer straffen Mineralität körperreich ausgefüllt. Und wieder sind die Sinne irritiert und werden getäuscht, weshalb wir empfehlen, die Augen zu schließen und einfach zu genießen. Robert Frey vom vinocentral-Team, April 2020

Inhalt: 0.75 Liter (42,67 €* / 1 Liter)

32,00 €*
Heinrich Muscat Freyheit Bio 2022
Verkostungsnotiz des Jahrgangs 2017: Ganz nüchtern betrachtet geht es hier nur um eine Weißwein-Cuvée aus Muskat Ottonel, Weißburgunder und Chardonnay. Doch wenn es aus dem Glas duftet wie ein Picknick auf einer blühenden Sommerwiese, mit exotischem Obstsalat und Asia Food im Gepäck, kann man sich der Aromenvielfalt des Heinrich Muscat Freyheit nicht entziehen. Spätestens nach dem ersten Schluck muss man sich der Faszination und Euphorie anderer Verkostungsnotizen anschließen. Es gibt florale Duftigkeit von Wiesenblumen, saftige exotische Frucht wie Maracuja, Grapefruit und Kumquat sowie würzige Noten von Curry, Fenchelsamen, Miso und Ingwer. Dabei absolut trocken, leicht bitter und spicy, mit einer raffinierten Cremigkeit am Gaumen. Es ist eben doch ein Widerspruch in sich, einen Wein nüchtern betrachten zu wollen! Robert Frey vom vinocentral-Team, April 2020

Inhalt: 0.75 Liter (42,00 €* / 1 Liter)

31,50 €*
Heinrich Blaufränkisch Leithaberg Bio 2016 Fluthilfewein
Das Weingut Heinrich spendete nach der Flutkatastrophe in der Ahr den Erlös dieser Flaschen Blaufränkisch Leithaberg 2016 an das Weingut Betram-Baltes

Inhalt: 0.75 Liter (32,00 €* / 1 Liter)

24,00 €*

Weniger ist mehr

Was sie machen, tun sie konsequent und mit durchschlagendem Erfolg: Als Gernot und Heike Heinrich das Weingut in Gols am Neusiedlersee übernehmen, ist es nur wenige Hektar groß. Das Ehepaar krempelt alles um. Es vergrößert die Rebfläche auf heute weit über 100 Hektar, setzt auf moderne Architektur und zunächst auf einen internationalen Weinstil. Binnen Kürze katapultiert es sich damit an die Spitze der österreichischen Weinwelt. Ihre Roten „Gabarinza“ und „Salzberg“ erlangen Kultstatus.

Vom Kultweingut mit internationalem Weinstil zum Orange-Wine-Pionier

2006 dann eine abermalige Wende: Gernot und Heike Heinrich treten dem Pannobile-Verband bei, stellen auf biologischen und wenig später auf biodynamischen Weinbau um. Mit 15 anderen Winzerinnen und Winzern gründen sie die Gruppe respekt-BIODYN, die sich dem Ziel verschrieben hat, mit biodynamischen Methoden Weine von höchster Qualität zu erzeugen.
Zudem kehren sie raffinierter Kellertechnik und dem Einsatz von neuen Holzfässern den Rücken. Ihre Devise lautet fortan: Weniger ist mehr. 
Auch das ist von Erfolg gekrönt. Mit ihren naturbelassenen Weinen werden die Heinrichs zu Pionieren der österreichischen Orange-Wine-Szene.

Das Potenzial von Gols und Leithaberg 

Schon früh hat Gernot Heinrich vom Leithaberg auf der anderen Seeseite Trauben zugekauft. Als sich 2006 die Möglichkeit bietet, die Flächen des Traubenlieferanten zu erwerben, greift er zu.
Im Keller setzt er alles daran, das Potenzial der Parade-Lagen von Gols und Leithaberg schmeckbar zu machen: Die Trauben werden schonend verarbeitet. Der Ausbau erfolgt in großen gebrauchten 500-Liter-Fässern, Edelstahl und in Tonamphoren. Auch die Weißweine vergären auf der Maische. Schwefel kommt höchstens minimal zum Einsatz. 
Damit fallen die Weine durch das Raster der österreichischen Weingesetzgebung. Aufgrund ihrer dunklen Farbe und ihrem gerbstoffreichen Touch dürfen sie „nur“ als Landwein deklariert werden. Mit der Linie „Freyheit“ schaffen sich die Heinrichs deshalb eine ganz eigene Kategorie. 
Weine mit viel Substanz und Ausdruck – frei und ungewöhnlich!