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E.Pira & Figli Chiara Boschis Langhe Nebbiolo 2022
Verkostungsnotiz des Jahrgangs 2020: Kraftvolle, aber elegante, erdige Aromatik, ausgeprägter Gerbstoff – um nur einige Attribute der Nebbiolo-Traube zu nennen. Weltruhm genießt diese Rebsorte, wenn sie als Barolo abgefüllt wird. Dann allerdings kommt der große Genuss erst nach mehreren Jahren Flaschenreife. Der kleine Bruder, der die Bezeichnung Langhe trägt, zeigt sich oftmals bereits in der Jugend zugänglich und bietet eine tolle Alternative.Chiara Boschis ließ diesen Nebbiolo 14 Monate in französischen Barriques reifen. Während das Bukett im ersten Moment durchaus fruchtbetont mit klarer Beerenaromatik von Himbeeren und Cranberrys daherkommt, machen sich im Hintergrund bereits die würzigen Akzente bemerkbar. Dunkle Noten von Pfeffer, kräftigem Tabak und etwas Torf. Die Beerenfrucht findet sich auch am Gaumen wieder, wobei sie sich hier bedeutend dunkler und tiefgründiger präsentiert und eher an Holunder und Brombeere erinnert. Sortentypisch kommen dann die etwas adstringierenden Tannine zum Zug – fordernd und gleichzeitig die würzige Aromatik tragend. Im Nachhall leicht grün, etwas Walnussschale und getrockneter Rosmarin mit feinem Säurenerv, der die Gerbstoffstruktur etwas auflockert. Sebastian Fehlinger vom vinocentral-Team, Juli 2022

Inhalt: 0.75 Liter (46,67 €* / 1 Liter)

35,00 €*
E.Pira & Figli Chiara Boschis Barolo Via Nuova Bio 2020
Beschreibung des Jahrgangs 2012. Aktuelle Beschreibung folgt! Der 2012er Barolo Via Nuova von Chiara Boschis & E.Pira & Figli weiß in der Nase zu betören, süße helle Beeren und Sauerkirschen vermischen sich mit Rosenblättern, Zeder, Zimt und Sandelholz. Man taucht mit diesem Wein förmlich ein in eine ferne und orientalisch anmutende Welt. Noten von Mineralität und Graphit schweben über dem fulminanten Duft von Frucht, Gewürzen und Blüten.Am Gaumen offenbart sich der 2012er Barolo Via Nuova von Chiara Boschis & E.Pira & Figli mit burgundischer Finesse und einer geschliffenen Tanninstruktur. Er befindet sich im momentanen Stadium in perfekter Trinkreife und kitzelt den Gaumen zugleich mit seiner frischen Säure. Vegetarische Zubereitungen sowie Gerichte von Fleisch und Geflügel mit exotischen Anklängen schätzen seine Begleitung. Christina Hilker am 13.09.2016

Inhalt: 0.75 Liter (105,33 €* / 1 Liter)

79,00 €*
E.Pira & Figli Chiara Boschis Barolo Cannubi Bio 2020
Nur noch wenige Flaschen verfügbar.

Inhalt: 0.75 Liter (158,67 €* / 1 Liter)

119,00 €*
E.Pira & Figli Chiara Boschis Barbera d'Alba Superiore Bio 2022
E.Pira & Figli Chiara Boschis Barbera d'Alba Superiore Bio 2021: Barbera ist eine sehr alte Rebsorte, die höchstwahrscheinlich im Piemont ihren Ursprung hat. Erste urkundliche Belege finden sich bereits im 13. Jahrhundert und bis heute bringt sie hier – direkt nach dem Superstar Nebbiolo natürlich – die bedeutendsten Rotweine hervor. Dabei hat die robuste und ertragsstarke Sorte wie das gesamte Piemont eine bewegte Geschichte hinter sich – inklusive eines unrühmlichen Intermezzos als billiger Massenwein ab den 1970er-Jahren und einer daraus folgenden Verwicklung in den Weinskandal Mitte der 1980er. Doch heute steht der hervorragende Ruf der Barbera-Weine wieder völlig außer Zweifel – umso mehr, wenn sie aus dem Keller einer Koryphäe wie Chiara Boschis stammen. Die Barbera-Reben von Chiara Boschis (E.Pira & Figli) wachsen in verschiedenen Parzellen auf den typischen tertiären Verwitterungsböden mit Kalk und Mergel der Gemeinde Alba, in der piemontesischen Region Langhe. Chiara Boschis setzt hier seit etlichen Jahren auf zertifiziert biologischen Weinbau. Stilistisch ist der Wein sehr klassisch, aber alles andere als altbacken. Der rund 16-monatige Ausbau erfolgte in französischen Barriques aus Zweitbelegung und wurde so sensibel bewerkstelligt, dass das Holz perfekt eingebunden ist und im Hintergrund agiert. Auch wurde zuvor bei der Maischestandzeit eine übermäßige Extraktion vermieden. Dunkel leuchtendes Rubinrot. Im Bukett vollreife, saftige Kirsche und dunkle Beerenfrüchte mit feinen floralen Anklängen, auch etwas kräutrig und mit einem Hauch Balsamico unterlegt. Im Mund saftig, weich, dicht und mit einem schönen Grip der reifen Tannine. Aus der delikaten weichen Frucht schält sich im Finish ein fester mineralischer Kern, der auf einer frischen Säure und einer dezent herben Note in ein wunderschönes Finish gleitet, in dem Würze und Frucht noch lange nachhallen. Seine immerhin 14,5 Vol-% überspielt der Wein mit lässiger Eleganz. Das ist einfach ganz große, selbstgewisse und vollkommen unaufgeregte Rotweinkunst. Nicht modisch, nicht rückwärtsgewandt, sondern zeitlos. Die Verbindung aus einer doch schon mediterran anmutenden, aber nicht vordergründigen Kraft und Fülle auf der einen Seite und der enormen Frische und Geradlinigkeit auf der anderen machen diesen Wein zu einem großartigen Speisenbegleiter, der uns zu diesem Zweck allemal lieber ist als ein exaltierter Barolo. Das kann auf dem Teller dann eine einfache getrüffelte Salame sein, mit würzigem Wildragout gefüllte Agnolotti oder natürlich ein ganz klassisches Bistecca – am besten ohne viel Beiwerk. Man muss diesen bereits sehr zugänglichen Barbera d’Alba Superiore nicht unbedingt dekantieren, sollte aber unbedingt beim Eingießen auf das Depot achten. Yook & Neser vom vinocentral-Team, September 2024

Inhalt: 0.75 Liter (40,00 €* / 1 Liter)

30,00 €*
E.Pira & Figli Chiara Boschis Dolcetto d'Alba Bio 2022
Die Dolcetto-Traube liefert im Gegensatz zum Nebbiolo sehr leichte, eher fruchtbetonte Rotweine mit eleganter Frucht. Bei Chiara Boschis stehen die Reben auf kalkhaltigen bis lehmigen Böden mit Kieselstein- und Eisenadern. Um die Frische zu bewahren wird der Dolcetto d’Alba von Chiara Boschis vollständig im Edelstahltank ausgebaut. So bleibt die milde Tanninstruktur erhalten und die Fruchtigkeit nicht von Holzaromen erschlagen.  In der Nase sehr sortentypisch mit viel saftiger, roter Frucht von Johannisbeere, Sauerkirsche und auch etwas Cassis. Unterschwellig zeigen sich auch eine dezente Würze und etwas Kakao. Herrliches Spiel von leichter Fruchtsüße und filigraner Säure am Gaumen. Die Frucht wirkt hier zunächst sehr klar, erst im Abgang kommen dunkle und erdige Aromen hinzu. Edler Tabak und trockener Waldboden sind gepaart mit pfeffrigen Anklängen. Toller Einstiegswein in die Welt des Piemonts, der auch jetzt schon guten Gewissens genossen werden kann - der Pizza-Wein schlechthin. Sebastian Fehlinger vom vinocentral-Team, Juli 2024

Inhalt: 0.75 Liter (25,20 €* / 1 Liter)

18,90 €*
E.Pira & Figli Chiara Boschis Barolo Via Nuova Bio 2018
Beschreibung des Jahrgangs 2012. Aktuelle Beschreibung folgt! Der 2012er Barolo Via Nuova von Chiara Boschis & E.Pira & Figli weiß in der Nase zu betören, süße helle Beeren und Sauerkirschen vermischen sich mit Rosenblättern, Zeder, Zimt und Sandelholz. Man taucht mit diesem Wein förmlich ein in eine ferne und orientalisch anmutende Welt. Noten von Mineralität und Graphit schweben über dem fulminanten Duft von Frucht, Gewürzen und Blüten.Am Gaumen offenbart sich der 2012er Barolo Via Nuova von Chiara Boschis & E.Pira & Figli mit burgundischer Finesse und einer geschliffenen Tanninstruktur. Er befindet sich im momentanen Stadium in perfekter Trinkreife und kitzelt den Gaumen zugleich mit seiner frischen Säure. Vegetarische Zubereitungen sowie Gerichte von Fleisch und Geflügel mit exotischen Anklängen schätzen seine Begleitung. Christina Hilker am 13.09.2016

Inhalt: 0.75 Liter (90,67 €* / 1 Liter)

68,00 €*
E.Pira & Figli Chiara Boschis Barolo Mosconi Bio 2020
E.Pira & Figli Chiara Boschis Barolo Mosconi Bio 2020 | Nur noch wenige Flaschen verfügbar.

Inhalt: 0.75 Liter (124,00 €* / 1 Liter)

93,00 €*

Vom Barolo Girl zur Grande Dame des Piemonts

Chiara Boschis als Barolo Girl zu bezeichnen, würden wir eigentlich nicht wagen. Barolo Woman müsste es mindestens heißen. Schließlich leitet die Winzerin seit mehreren Jahrzehnten erfolgreich das Weingut E. Pira & Figli – Chiara Boschis im traditionsreichen Städtchen Barolo im Piemont. Dass wir es dennoch erwähnen, liegt einzig daran, dass Chiara selbst sich immer noch so nennt. Zu dem Namen gekommen ist sie, weil sie in den 1980er-Jahren – mit vielleicht gerade mal Anfang zwanzig – eine der ersten Frauen war, die im renommierten Barolo-Gebiet den gleichnamigen Wein erzeugten. Und nicht nur das: Trotz ihres jungen Alters scheute Chiara Boschis sich nicht, der Gruppe „Langa in“ beizutreten und sich in der bis dato reinen Männerriege mit so altehrwürdigen Barolo-Winzern wie Altare, Clerico, Rivetti, Sandrone oder Scavino zu behaupten. Gemeinsam revolutionierten sie den Barolo-Stil, indem sie auf kürzere Maischegärung und den Ausbau in kleinen Barriquefässern setzten. Dadurch wurden Chiaras Weine geschmeidiger und früher trinkreif, ohne an Alterungspotenzial und Komplexität zu verlieren. Der Erfolg kam rasch, schon Boschis’ erster im Barrique ausgebauter Barolo wurde vom Gambero Rosso mit der Höchstwertung „Drei Gläser“ ausgezeichnet.

400 Jahre alte Barolo-Tradition charmant erfrischt

Dass Chiara bei allem frischen Wind, den sie dem Barolo verpasste, auch der Tradition Respekt zollt, zeigt die Tatsache, dass sie nach wie vor den Namen E. Pira & Figli auf dem Etikett führt. Familie Pira blickt auf eine 400 Jahre alte Weinbautradition in Barolo zurück. Bis heute unvergessen ist Gigi Pira, der noch in der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts darauf schwor, die Nebbiolo-Trauben für den Barolo-Wein mit den Füßen zu pressen und die Produktion ohne technische Hilfsmittel durchzuführen. Zudem hielt er an der alten Sitte fest und mischte Trauben aus seinen besten Parzellen Cannubi, San Lorenzo und Via Nuova miteinander, statt sie als Einzellagen-Barolo auszubauen.
 Als Pira starb, gab es in der Familie niemanden, der das Weingut weiterführen konnte – und so kaufte es schließlich 1981 das befreundete Ehepaar Boschis, das damals selbst schon in achter Generation Wein machte. 

Tochter Chiara unterstütze ihre Eltern von Anfang an tatkräftig und übernahm schnell die Führung. Seit 2010 arbeitet auch ihr Bruder Giorgio im Weingut mit.
Chiara Boschis Statement ist im obigen Video bei 05:07 zu sehen

Nebbiolo, Barbera und Dolcetto aus besten Lagen des Piemonts

Im Grunde ist Chiara Boschis längst zur Grande Dame des Piemont geworden. Dass man sie als solche auch nicht so recht bezeichnen mag, liegt an der Dynamik, die sie nach wie vor ausstrahlt. Sie bewirtschaftet ihre 11 Hektar große Rebfläche in den besten Barolo-Lagen (Cannubi, Liste, Terlo) sowie in den Gemeinden Monforte d’Alba, Conterni, Mosconi, Ravera, Le Coste und Serralunga d’Alba, Gabutti und Baudana biologisch und arbeitet nach biodynamischen Prinzipien. Gelesen werden die Nebbiolo-, Barbera- und Dolcetto-Trauben ausschließlich von Hand. Die önologischen Eingriffe sind so sparsam wie möglich.
Vor einigen Jahren hat Chiara einen neuen, unterirdischen Fasskeller gebaut. Dort werden die Trauben der einzelnen Weinberge separat vinifiziert, um ihre spezifischen organoleptischen Eigenschaften zu unterstreichen und zu verbessern. Nur der Barolo „Via Nuova“ wird als Hommage an Gigi Pira aus Trauben von sechs Weinbergen gewonnen: zwei aus der Gemeinde Barolo, zwei aus der Gemeinde Monforte und zwei aus der Gemeinde Serralunga. Die Abfüllung erfolgt in der Regel ohne Filtration und Klärung. Einzige Ausnahme ist der Dolcetto. Da er verhältnismäßig jung auf die Flasche kommt und dadurch nicht genügend Zeit hat, sich selbst zu reinigen.

Piemontesische Spitzenweine und eine regionale Käsespezialität

Obwohl Chiara Boschis mit ihren Weine alles erreicht hat, was erreicht werden kann, ruht sie sich auf dem Erfolg nicht aus. Seit ein paar Jahren engagiert sie sich für eine weitere Spezialität des Piemonts: den Castelmagno. Gemeinsam mit anderen Frauen hat sie im Weiler Valliera (Val Grana) die alte Tradition der Käseherstellung wiederbelebt und damit der Alm auf 1.500 Meter Höhe zu neuem Leben verholfen. 
Eine Winzerin sympathisch, unprätentiös und in ihrem Engagement für die Region nicht zu bremsen. Mehr davon!